Förderverein Märkisches Museum Witten e.V.
Zusammen für ein lebendiges, attraktives Museum in Witten

Alle Veranstaltungen finden - soweit nicht anders angekündigt - im Märkischen Museum Witten, Husemannstr. 12, statt. Der Eintritt ist frei, durch den Verein finanziert.


Kunstwerk des Monats als Video

Da in Lockdown-Zeiten keine Veranstaltungen stattfinden können, wollen wir die digitale Darstellung und Präsentation von Meisterwerken fördern. Auch um einen Ersatz für die Kunst & Kuchen-Reihe zu schaffen und Wittener Kunstfreunden ein neues Angebot zu machen, sollen einzelne bekannte Originale präsentiert werden. Die Bilder werden professionell besprochen, erläutert, in den jeweiligen Zeit- und Richtungskontext gestellt.

In Zusammenarbeit mit der Leitung des Märkischen Museums Witten organisiert und finanziert der Förderverein solche Video-Präsentationen.

Für die Erstellung dieser Reihe konnte der Förderverein die Kunsthistorikerin Maika-Letizia Wolff & Partner gewinnen.

Das zweite Video ist nun fertig. Maika Letizia Wolff zeigt Kunstmomente von Elisabeth Schmitz.





Unterm Pusenkoff



Neu zu entdecken: Felix Hollenberg

In der Reihe „Unterm Pusenkoff“ stellt Prof. Volker Lehnert am 12. Januar 2023 um 18.15 Uhr den Radierer Felix Hollenberg vor, einen seltsamen Fall der Kunstgeschichte: Als junger Mann gehörte er als Vor-Expressionist zur Avantgarde der „peintres-graveurs“, gewann auf der Pariser Weltausstellung 1900 eine Goldmedaille, wurde gerühmt - und noch zu Lebzeiten beim großen Publikum vergessen. So wie die Hiesfelder Heide zwischen Sterkrade und Dinslaken, die er so liebte. 1868 in Sterkrade an der Ruhr geboren hat er sich fast sein ganzes Leben lang mit der heimatlichen Landschaft zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein beschäftigt, und dies stets im Bewusstsein, dass die fortschreitende Industrialisierung diese Stück für Stück verschlingt und bis zur Unkenntlichkeit verändert. Im Vortrag wird Hollenbergs Beitrag zur Landschaftsradierung um 1900 dargestellt sowie sein künstlerisches Umfeld anhand weiterer, heute weitgehend vergessener Künstler seiner Zeit aufgezeigt. Es gilt, sie wieder neu zu entdecken.
Der Eintritt ist frei, eine Spende ist möglich.



KUNST & KUCHEN


Am 28. August 2022 lädt der Förderverein Märkisches Museum um 15.00 Uhr nach langer coronabedingter Pause wieder zu „Kunst und Kuchen“ ins Museum ein. Die beiden in Witten lebenden Künstler Ronald Hirsch und Henrik Cohnen führen ein spontanes Gespräch mit den Besuchenden über die meditativen Landschaftsbilder des westfälischen Malers Armin Turk aus der aktuellen Ausstellung „Armin Turk in
der Sammlung“, die bis zum 25. September im Museum zu sehen ist. Turks Arbeiten aus seinem Spätwerk bestechen einerseits durch ihren metaphysischen und formauflösenden Charakter und faszinieren andererseits durch ihre handwerkliche Brillanz: Die zarten Übergänge abstrakter Landschaften laden damit den Besucher dazu ein, sich in dieser besonderen Form der Farbfeldmalerei zu verlieren. Das Gespräch kann anschließend bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen im Lesecafé des Museums weitergeführt werden. Eintritt und Führung sind frei, um eine Spende wird gebeten.




 

Museumsfest 2019

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Zur genaueren Betrachtung die Pfeile oben rechts anklicken!                                                                      Alle Fotos sind von Erhard Dauber

Museumsfest 2017

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Projekte


Foto: Julia Unkel

 

Sparkassenkalender 2020

Der Kalender der Wittener Sparkasse für das Jahr 2020 zeigt zwölf Kunstwerke aus dem Museumsbestand in den unterschiedlichen Ausstellungsräumen. Er entstand auf Initiative des Fördervereins und in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Witten e.V. sowie dem Märkischen Museum Witten. Die zwölf Blätter geben einen kleinen Einblick in die umfangreiche Sammlung, die inzwischen über 5.000 Kunstwerke umfasst. Inszeniert und fotografiert hat sie die Wittener Fotografin Julia Unkel. Ihre Bilder zeigen die Gemälde, Grafiken und Skulpturen nicht losgelöst, sondern immer in Verbindung mit der Architektur der Museumsräume und den Besuchern. Mit diesem Kalender konnten sich die Wittenerinnen und Wittener ein Stück des Museums ins eigene Zuhause holen. Und wer hätte zu Beginn des Jahres ahnen können, wie bedeutsam das im Corona-Jahr 2020 werden würde, in dem das Museum über längere Zeiten für Besucher geschlossen war...



Hans Kaiser, Ibiza 65, 1965, Mischtechnik auf Leinwand, 131 x 100 cm, Märkisches Museum Witten. Foto: Eric Jobs, Hattingen.


Restaurierung von Kunstwerken

Im Rahmen des „Restaurierungsprogramms NRW“ gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen konnten acht Werke aus der Sammlung von Künstlern des Informel restauriert werden, unter anderem von Hans Kaiser, Gerhard Hoehme, Hann Trier und Hans Platschek. Der Förderverein Märkisches Museum Witten e.V. war mit 2.300 EUR unterstützend tätig,so auch bei dem Gemälde von Hans Kaiser „Ibiza 65“.



Foto: Roland Baege


Kunstvermittlung

Die finanzielle Unterstützung der Kunstvermittlung im Märkischen Museum, insbesondere für Kinder und Jugendliche, ist ein Anliegen des Fördervereins. So konnte 2019 u.a. sowohl der Erlös in Höhe von 432 EUR aus der Kunstauktion „Atelieransichten 2018“ und außerdem 500 EUR für Führungen und Kinder-Workshops bereitgestellt werden.Das Foto zeigt eine Kindergartengruppe mit Betreuerinnen und Kunstvermittlerin bei der Entdeckung der Kunstobjekte in der Ausstellung „Belgian Thoughts“ 2019.